Christiane Lutz

Christiane Lutz lebt als freischaffende Regisseurin in Wien.

In der kommenden Spielzeit inszeniert sie „Der Reigen“ von Philip Boesmans an der Opéra national de Paris. Für das Winter-, und Sommersemester 2017/18 ist sie Dozentin für Szenisches Gestalten an der HfM - Johannes Gutenberg-Universität in Mainz, wo sie mit den Studierenden Igor Stravinskys „Rake´s Progress“ erarbeitet.

Sie studierte Musiktheaterregie an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien, und schloss zudem ein Studium der Theater-, und Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und BWL ab. Neben dem Leistungsstipendium der Universität Wien, war sie Stipendiatin der Richard Wagner-Stiftung und der Salzburger Festspiele.

Nach Festengagements als Regieassistentin am Theater Lübeck (2005) und der Oper Graz (2006-09) assistierte sie freischaffend an der Wiener Staatsoper, dem Wiener Burgtheater, der Opéra de Paris, der Hamburgischen Staatsoper, dem Theater an der Wien, der Mailänder Scala und bei den Schwetzinger Festspielen. Dabei hatte sie Gelegenheit mit Regisseuren wie Mariame Clement, Achim Freyer, Andreas Homoki, sowie wiederholt mit Claus Guth, Stefan Herheim, Philipp Himmelmann, Peter Konwitschny, Marco Arturo Marelli und Michael Sturminger zu arbeiten.

2011-2014 hatte sie die Koordination des Kinderopernzeltes der Wiener Staatsoper inne.

Zu ihren bisherigen Inszenierungen zählen Alban Bergs „Wozzeck“ am Staatstheater Cottbus, Ciancarlo Menottis „The Consul“ an der Bayerischen Staatsoper, Victor Ullmans „Der Kaiser von Alantis“ an der Semperoper Dresden, Engelbert Humperdincks „Hänsel und Gretel“ an der Kammeroper Wien, Georg Friedrich Händels Opern „Alcina“, „Rinaldo“ und „Ariodante“, Claudio Monteverdis „Ulisse“, Giuseppe Verdis „Aida“, Franz von Suppés „Die schöne Galathée“ und Maurice Ravels „L´ heure espagnole“, der Uraufführungszyklus „Opern der Zukunft“ und zahlreiche Jugendopern (u.a. mit den Wiener Sängerknaben).

Beim Ringaward 2014 erreichte ihr Konzept des „ Freischütz“ im Team mit der Ausstatterin Natascha Maraval den zweiten Platz.

Sie schrieb und inszenierte szenische Komponistenportraits und Jugendprojekte, die bei den Salzburger Festspielen, in der Oper Graz, dem Theater Augsburg, den Bregenzer Festspielen, dem Lucerne Festival, im Wiener Konzerthaus und an der Philharmonie Luxemburg aufgeführt wurden.

 

Lebenslauf als PDF